Quote Nichts, was wir sehen ist reell, noch nicht einmal die Farbe.
Und doch vermögen wir dem, was wir sehen, einen reellen Bezug zu geben.
Dies wird in unserer reizüberfluteten Zeit immer schwieriger.
Nur in der Kunst können wir wieder Klarheit schaffen,
können wieder auf das Reale fokussieren.
Frei von Illusion und Täuschung.
Das ist eine ganz neue Aufgabe für die Kunst. quote



Prolog

Wir leben in einer Zeit der optischen Reizüberflutung. Fast alle Medien überfluten uns mit Bildern. Es ist ein Krieg der Wahrnehmung, zumeist für Werbung und Verkaufsförderung. Wer am meisten auffällt hat die größten Verkaufschancen. Die Menschen reagieren mit Abschalten, verringern ihre Wahrnehmung, ignorieren die Eindrücke. Dies ist der Auslöser für einen Teufelskreis. Diese Entwicklung ist höchst dramatisch für die Bildende Kunst, die verringerte Wahrnehmung macht es sehr schwer, den Betrachter noch zu erreichen. Die einzige Möglichkeit ist eine klare und sofort verständliche Bildsprache, die den Betrachter nicht überfordert, jedoch reizt genauer hinzuschauen.

Die Klassische Moderne hat viel verbrannte Erde hinterlassen. Es ist für den Betrachter schwer geworden zu unterscheiden, was Kunst ist und was nicht. Viele Kunstrichtungen sind kaum noch verständlich. Sie verunsichern die Menschen. Jemand hat einmal zu mir gesagt: "Kunst ist etwas, was ich nicht verstehe und was sündhaft teuer ist.". Man benötigt komplexes Wissen über die Kunstgeschichte, um sich halbwegs sicher zu fühlen. Noch nie hat sich die Kunst so weit von den Menschen entfernt. Wenn die Bildende Kunst sich wieder den Menschen nähern soll, muss sie verständliche und nachvollziehbare Aussagen haben. Sie muss in sich verstanden werden und nachvollziehbar sein.

Auch die Formsprache der Bildenden Kunst hat sich signifikant geändert. Zu oft haben wilde Farbkompositionen der abstrakten Kunst den Platz der gegenständlichen Kunst eingenommen und den Bezug zum Betrachter verloren. Klare, überdeutliche Formsprachen der gegenständlichen Malerei können wieder zu einem neuen Verständnis führen. Allerdings muss sich die gegenständliche Malerei zeitgemäßer Formsprachen bedienen. Dies kann beispielweise durch grafischere Gestaltung bis hin zu comicartigen Ausdrucksformen erzielt werden. Ein Kupferstich wie von Albrecht Dürer wird wenig Anklang finden.

Unser Leben, unsere ganze Kultur ist sehr schnelllebig geworden. Die Menschen haben wenig Zeit, nehmen sich wenig Zeit, alles ist sehr flüchtig. Daher müssen die Inhalte der Bildenden Kunst auch sehr schnell erfassbar und verstehbar sein. Erst dann kann man die Aufmerksamkeit des Betrachters wieder gewinnen.

Eine weitere sehr schlechte Entwicklung ist, dass es geradezu Mode geworden ist zu glauben, es sei besonders erstrebenswert, dass jeder den Inhalt eines Bild so interpretiert, wie er mag. Das ist ein Notbehelf, wenn keine erkennbare Aussage in den "Kunstwerken" liegt, wenn das Gezeigte ohnehin ausdruckslos ist. Jedoch macht diese Einstellung es dem Künstler unmöglich, eine definierte Vorstellung, Aussage oder Idee zum Ausdruck zu bringen und macht damit das Kunstschaffende völlig überflüssig, ein computergeneriertes Zufallsbild reicht für den Zweck der Selbstinterpretation völlig aus. Dies muss verstärkt zu dem Betrachter transportiert werden, muss erklärt werden und dem muss ein Ende gemacht werden. Natürlich ist die Methode der Selbstinterpretation für manche Kunstschaffende die einfachste Lösung vor allem dann, wenn schlicht die nötigen Fähigkeiten fehlen, Aussagen zu vermitteln. Aber das kann weder Vorbild noch Ziel der Kunst sein. Wer nichts zu sagen hat, sollte keine Kunst machen.

Malerei und Grafik haben sich weit auseinander entwickelt. Zwar gab es hinreichend Bemühungen dies wieder zusammenzuführen, wie es Lichtenstein und Warhol gezeigt haben, aber heute ist mehr Distanz denn je. Auch hier ist großer Handlungsbedarf. Wir haben heute so kunstvolle Grafik und so kunstvolles Design und so wenig kunstvolle Kunst. Es ist absurd.

Unter diesen Aspekten sehe ich die Grundlagen meiner künstlerischen Arbeiten. Ernsthafte Kunst war niemals einfach, ist selten mit dem Strom geschwommen, ist niemanden in den Schoß gefallen. Ich betrachte meine Arbeiten als Entwicklungsschritte, kaum vorhersehbar, wie sie sich entwickeln.

Da das Sehen verlernt wurde, sollen meine Bilder den Betrachten verführen, auch provozieren, sie sollen Anleitung und Inhalt gleichzeitig sein. Es muss Spaß machen, sie zu erkennen, den Reiz zum Nachdenken auslösen oder einfach ein Vergnügen schaffen, sich damit zu beschäftigen. Sie dürfen jedoch auch einfach nur schön sein, angenehm zu betrachten, Atmosphäre schaffen, Gefühle transportieren. Dafür dürfen ruhig Sehgewohnheiten missachtet werden, nichts schafft einen Reiz, wenn es eine ständige Wiederholung ist.



News

Dies sind meine letzten zwölf Arbeiten. Bewegen Sie den Mauszeiger auf ein Foto und klicken Sie das Lupen-Symbol an, um das Foto groß anzuzeigen oder das Bildschirm-Symbol für die Details.

Needfull Things: Pipes #4

Acryl auf Papier - 60x50 cm

Needfull Things: Pipes #3

Acryl auf Papier - 60x50 cm

Needfull Things: Pipes #2

Acryl auf Papier - 60x50 cm

Needfull Things: Pipes #1

Acryl auf Papier - 60x50 cm

Skylines 4

Acryl auf Leinwand - 120x70 cm

Skylines 3

Acryl auf Papier - 40x30 cm

Skylines 2

Acryl auf Papier - 40x30 cm

Skylines 1

Acryl auf Papier - 40x30 cm

Facelines 6

Acryl auf Leinwand-Panel - 60x50 cm

I Am Stupid

Grafit auf Papier - 21x29,7 cm

Facelines 5

Acryl auf Papier - 30x40 cm

Facelines 4

Acryl auf Papier - 30x40 cm




Galerien

Auf dieser Website habe ich die verschiedenen Arbeiten auf verschiedene Galerien verteilt. Diese Galerien sind entweder nach den Malgründen oder den Techniken oder den Themen gruppiert. Bewegen Sie den Mauszeiger auf ein Foto und klicken Sie das Bildschirm-Symbol zum Öffnen des Galerie-Portfolios.

Acryl auf Leinwand 2014

Acryl auf Papier 2014

Zeichnungen 2014




On the Bench

Die letzten Fotos aus dem Atelier. Hier sind die jeweils aktuellen Arbeiten während der Erstellung zu sehen. Bewegen Sie den Mauszeiger auf ein Foto und klicken Sie das Lupen-Symbol für eine vergrößerte Darstellung.

Arbeiten an Skylines

Studie zu Skylines

Arbeit am Gemälde "The Beauty Of A Face"




Ausgestellt

Die zuletzt ausgestellten Bilder. Bewegen Sie den Mauszeiger auf ein Foto und klicken Sie das Lupen-Symbol für eine vergrößerte Darstellung.

Kaspar Harnisch - Graz - Mai 2014

Kaspar Harnisch - Graz - Mai 2014

Kaspar Harnisch - Graz - Mai 2014




Zitate

quote Das einzige, was ich in meinem Leben bedauere, ist, keine Comics gezeichnet zu haben. quote

- Pablo Picasso -

quote Ein Maler malt, was er verkauft, ein Künstler verkauft, was er malt. quote

- Pablo Picasso -

quote Immer wieder stellt man mir die Frage, was Kunst sei, wie man Kunst von Scharlatanerie unterscheiden kann. Ich gebe immer die gleiche Antwort: Schaut in die Geschichte. Große Künstler haben immer Dinge getan, die weit ihrer Zeit voraus waren, sie haben Einzigartiges geschaffen und dies immer mit größtem handwerklichem Geschick. Das ist Kunst, egal, in welchem Bereich. quote

- Peter Blackbrush -

quote Meine Bilder sollen nicht interpretierbar sein, aber sie sollen assoziieren. quote

- Peter Blackbrush -

quote Wer nichts zu sagen hat, sollte keine Kunst machen. quote

- Peter Blackbrush -

quote Jedes Motiv ist es wert gemalt zu werden. quote

- Peter Blackbrush -

quote Wenn wir wieder lernen zu sehen, entdecken wir die Schönheit. quote

- Peter Blackbrush -

quote Es ist nicht gut, dass Malerei und Grafik sich so weit auseinander entwickelt haben. Man sollte sie wieder vereinen. quote

- Peter Blackbrush -

quote Warum ich nicht abstrakt male? Aber das tue ich doch! quote

- Peter Blackbrush -

quote Nackte Kreativität ist noch lange keine Kunst. quote

- Peter Blackbrush -

quote Nichts ist heute in der Kunst so schwierig wie das Einfache. quote

- Peter Blackbrush -

quote Viele Künstler verwechseln heute Bildsprache mit Geheimsprache. quote

- Peter Blackbrush -

quote Ein Mann ohne Bart ist nicht richtig angezogen. quote

- Salvador Dalí -

quote Künstler sein heißt in einem Maße scheitern, in dem kein anderer zu scheitern wagt.
To be an artist is to fail, as no other dare fail quote

- Samuel Beckett -

quote Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better. quote

- Samuel Beckett -

quote Kunst ist eine Sprache, und eine Sprache ist da, um verstanden zu werden. quote

- Hans Sedlmayr -



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Der Bruder des Vaters...?




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