Zentie

Morphologie der Zenties

Einleitung

So einfach wie das Zeichnen eines Zenties auch sein mag, es macht Sinn, die verschiedenen Begriffe um diese Methode zu definieren und zu beschreiben. Dies hilft auch die einzelnen Bestandteile eines Zenties zu erkennen und zu verstehen. Diese akribische, beinahe wissenschaftliche Vorgehensweise mag dem Einen oder Anderen etwas zu viel sein - kein Problem - das Wissen über die exakte Begrifflichkeit der Zenties ist keine Voraussetzung, um Zenties zeichnen zu können und nur für jene interessant, die tiefer in die Materie einsteigen wollen.

Spline

Der Ausdruck "Spline" stammt in dieser Bedeutung aus dem Bereich der Computergrafik. Gemeint sind damit Kurven, insbesondere Bezierkurven. Bei der Konstruktion von Zenties kann es erforderlich sein, zuerst die Kurven aufzuzeichnen, auf der sich die Bänder "bewegen" sollen. Dies gilt besonders, wenn die Bänder übereinander liegen, verknotet oder verdreht sind oder überhaupt durch ihre geometrische Anordnung einer Vorzeichnung bedürfen.

Aber auch für eine einzelnes Band ist es für den Anfänger hilfreich, zuerst einmal die Mittelachse des Bands aufzuzeichnen. Splines sind also immer der erste Schritt beim Zeichnen eines Zenties. Jedoch ist dies kein Zwang, nur eine optionale Hilfe. Hat man viel Routine im Zeichnen oder ist die Geometrie sehr einfach, sind diese Splines nicht von Nöten und wir können auf sie verzichten.


Typische Splines als Vorzeichnung für ein Zentie

Übersicht der Bestandteile eines Zenties

Tie (Band)

Bänder sind natürlich die wichtigsten Elemente eines Zenties. Bänder setzen sich aus der Aneinanderreihung von Mustern (Pattern) zusammen. Bänder können verziert und erweitert werden, sie können sich aus vielen unterschiedlichen Mustersträngen zusammensetzen oder sogar das Muster wechseln (Multi-Pattern-Tie).

Bänder können nebeneinander liegen, sie können sich überkreuzen, überschneiden, ineinander verschlungen sein. Es können Zenties gezeichnet werden, die nur ein einziges Band besitzen. Aber egal, wie auch ein Band gezeichnet wird, es darf seinen bandförmigen Charakter nicht verlieren, sonst ist es einfach kein Zentie.

Pattern (Muster)

Root (Wurzel)

Ein Band hat natürlich ein Anfang oder Ende. Ein Band kann natürlich lose, bzw. angeschnitten am Rand des Zeichenpapiers anfangen. Das ist jedoch nicht für alle denkbaren Anordnungen besonders hübsch. Deshalb sollte man grafische Elemente bereithalten, die den Anfang eines oder mehrere Bänder zu gestalten. Wir nennen diese grafischen Elemente Roots (Wurzeln). Diese Wurzeln können sehr aufwendig gestaltet werden oder sehr einfache geometrische Objekte sein.

Crowns (Krone)

Seam (Naht)

Application (Verzierung)

Clip (Klammer)

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